• ÖMZ 5/2016: Die Sieben Todsünden

       

  • ÖMZ 4/2016: Schnitzler, Horváth, Haas

       

  • ÖMZ 3/2016: Operette - hipp oder miefig?

       

  • ÖMZ 2/2016: on air - on sale. Musik und Radio

       

  • ÖMZ 1/2016: Tonkunst-Polemiken

       

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  • ÖMZ 4/2016: Schnitzler, Horváth, Haas

  • ÖMZ 3/2016: Operette - hipp oder miefig?

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ÖMZ 3/2016

Operette – hipp oder miefig?

ÖMZ Ausgabe 3/2016Ist die Operette verstaubt, anarchisch, kitschig, provokant, hoffnungslos reaktionär oder aufregend gesellschaftskritisch? Antworten wird man nicht nur in den Stoffen und Stücken selbst suchen müssen, sondern auch in der Weise, wie sie auf die Bühne (oder Leinwand) gelangen. Jedenfalls ist ›die‹ Operette mehr als ›bloß‹ unterhaltendes Theater oder Melodienseligkeit. Durch eine Neuproduktion kann Althergebrachtes bestätigt oder versucht werden, ein frisches Image zu schaffen. Historische und heutige Interpretations- und Aufführungsstile offenbaren denn auch die große Bandbreite einer Gattung, die von Anfang an nicht nur die Bühnen eroberte, sondern auf vielfältige Weise Einzug in die Wohnzimmer hielt, in das kulturelle Bewusstsein und mehr noch den Seelenhaushalt breiter Kreise der Bevölkerung. Längst ist sie heute auch wieder in Opernhäusern und bei Musikfestivals präsent.

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ÖMZ 4/2016

Schnitzler, Horváth, Haas

ÖMZ Ausgabe 5/2013Nicht etwa Literatur, sondern die Musik sei die erste unter den Künsten, meinte Arthur Schnitzler. Für ihn wie den um eine Generation jüngeren Ödön von Horváth bildete sie inhaltlich wie strukturell eine wichtige Inspirationsquelle. In vielen ihrer Texte spielte sie als vielschichtiger impliziter Kommentar zur Handlung eine zentrale Rolle. Kein Wunder, dass sich bis heute Opernkomponisten von der Musikalität des literarischen Œuvres dieser beiden Autoren anregen lassen. Doch auch im Werk des Gegenwartsautors Wolf Haas spielt die Tonkunst von Anfang an eine abgründige, mitunter eine offensichtliche Rolle ...

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ÖMZ 5/2016

Die Sieben Todsünden

ÖMZ Ausgabe 5/2016Kann Zorn heilig sein, ist Geiz wirklich geil und folgt auf jeden Hochmut tatsächlich immer auch der Fall? Jedenfalls scheinen die sieben Todsünden, Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit, wie sie bereits im Frühmittelalter festgelegt wurden, im Laufe der Zeit ihren Schrecken verloren zu haben. Ihre Faszination ist dagegen bis heute ungebrochen. Hiervon zeugen neben zahlreichen bildnerischen Darstellungen auch etliche Musikwerke aller Zeitalter, darunter etwa das gleichnamige satirische Ballett mit Gesang von Bertolt Brecht und Kurt Weill (aus dem Jahr 1933). Doch auch innerhalb des Musikbetriebs hinterlassen Neid, Hochmut oder Trägheit sie so manche Spur.


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