• ÖMZ 4/2016: Schnitzler, Horváth, Haas

       

  • ÖMZ 3/2016: Operette - hipp oder miefig?

       

  • ÖMZ 2/2016: on air - on sale. Musik und Radio

       

  • ÖMZ 1/2016: Tonkunst-Polemiken

       

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ÖMZ 2/2016

on air – on sale. Musik und Radio

ÖMZ Ausgabe 2/2016Seit 90 Jahren hat sich der Rundfunk daran gewöhnt, den Alltag mit Informationen, Anregungen, Bildungsgütern und Zerstreuung zu versehen. Das Radio unterhält, erbaut und verwöhnt insbesondere mit Musik – pur und im Beipack zu anderen ›Sendungen‹. In den letzten Jahrzehnten differenzierte der öffentliche Rundfunk das Angebot zunehmend, unterzieht sich fortgesetzt »Anpassungsprozessen«. Fortdauernd verläuft die Kommunikation primär vom Medium zum Konsumenten (nicht interaktiv oder gar partizipativ). Erst die radikal das Internet nutzenden jüngeren Generationen koppeln sich von der mehr oder minder sanften Steuerung ab. Nach wie vor sind die Rundfunkanstalten vielseitige und potente Arbeitgeber auch für Musikschaffende, die erhebliche Erwartungen hinsichtlich des Verbreitungsradius und der Verdienstmöglichkeiten hegen. Musik und Radio: in vielfacher Hinsicht ein brisantes Thema.

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ÖMZ 3/2016

Operette – hipp oder miefig?

ÖMZ Ausgabe 3/2016Ist die Operette verstaubt, anarchisch, kitschig, provokant, hoffnungslos reaktionär oder aufregend gesellschaftskritisch? Antworten wird man nicht nur in den Stoffen und Stücken selbst suchen müssen, sondern auch in der Weise, wie sie auf die Bühne (oder Leinwand) gelangen. Jedenfalls ist ›die‹ Operette mehr als ›bloß‹ unterhaltendes Theater oder Melodienseligkeit. Durch eine Neuproduktion kann Althergebrachtes bestätigt oder versucht werden, ein frisches Image zu schaffen. Historische und heutige Interpretations- und Aufführungsstile offenbaren denn auch die große Bandbreite einer Gattung, die von Anfang an nicht nur die Bühnen eroberte, sondern auf vielfältige Weise Einzug in die Wohnzimmer hielt, in das kulturelle Bewusstsein und mehr noch den Seelenhaushalt breiter Kreise der Bevölkerung. Längst ist sie heute auch wieder in Opernhäusern und bei Musikfestivals präsent.

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ÖMZ 4/2016

Schnitzler, Horváth, Haas

ÖMZ Ausgabe 5/2013Nicht etwa Literatur, sondern die Musik sei die erste unter den Künsten, meinte Arthur Schnitzler. Für ihn wie den um eine Generation jüngeren Ödön von Horváth bildete sie inhaltlich wie strukturell eine wichtige Inspirationsquelle. In vielen ihrer Texte spielte sie als vielschichtiger impliziter Kommentar zur Handlung eine zentrale Rolle. Kein Wunder, dass sich bis heute Opernkomponisten von der Musikalität des literarischen Œuvres dieser beiden Autoren anregen lassen. Doch auch im Werk des Gegenwartsautors Wolf Haas spielt die Tonkunst von Anfang an eine abgründige, mitunter eine offensichtliche Rolle ...

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