2012: Heft 4

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ÖMZ 4/2012: Hanns Eisler – Zuckerbrot und Peitsche

50 Jahre nach dem Tod von Hanns Eisler (1898–1962) – Komponist etlicher Radau- bzw. Kampflieder und von Filmmusik zu revolutionären Kinostreifen – hat seine Musik nichts an Sprengkraft verloren. Der Themenschwerpunkt dieses Heftes nimmt den 50. Todestag Eislers zum Anlass, das Augenmerk auf die Jahre rund um den 2. Weltkrieg und den beginnenden Kalten Krieg zu richten.
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Inhalt
Über die Kunst zu erben und den Meister des Zitats Hanns Eisler als Objekt und Subjekt der Rezeptionsgeschichte // Frieder Reininghaus
»In eurer Kunst ist keine Faust« Hanns Eislers Weg vom bürgerlichen Komponisten zum Politrebellen – und retour // Peter Deeg
Zum vermeintlich »systemkonformen« Eisler in der entstehenden DDR // Christian Glanz
Westliche Kontinuität Musikwissenschaftliche Expertennetzwerke vor und nach 1945 // Michael Custodis
Lautlos kommunizierende Röhren Vergangenheitsbewältigung und Kalter Krieg // Ulrich J. Blomann


Neue Musik im Diskurs
»Politische Musik muss verständlich sein.« // Johannes Maria Staud im Gespräch mit Daniel Ender


Lehren und Lernen
Neue Musik im Instrumentalunterricht // Lena Dražić


Berichte
Symposien
200 Jahre Uraufführungen // Jonas Pfohl
»Poetischer Ausdruck der Seele«. Die Kunst Verdi zu singen // Jonas Pfohl
Die Operette und das Tragische // Rainer J. Schwob

Festival, Musiktheater, Konzerte
Münchner Biennale // Lothar Knessl
Wiener Festwochen // Frieder Reininghaus
Wiener Staatsoper // Daniel Ender
Salzburger Pfingstfestspiele // Daniel Ender
Tiroler Landestheater // Jutta Höpfel
Musik im Riesen // Jutta Höpfel
Kammermusikfest Lockenhaus // Herbert Seifert
Oper in Europa // Frieder Reininghaus
Konzerte in Österreich // Lena Dražić, Christian Heindl, Doris Weberberger


Rezensionen
Bücher
CDs

Das andere Lexikon
Botschaft // Christian Jung

News

Zu guter Letzt
Eine letzte Volte im Kalten Krieg // Frieder Reininghaus