2016: Heft 4

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ÖMZ 4/2016: Schnitzler, Horváth, Haas

Nicht etwa Literatur, sondern die Musik sei die erste unter den Künsten, meinte Arthur Schnitzler. Für ihn wie den um eine Generation jüngeren Ödön von Horváth bildete sie inhaltlich wie strukturell eine wichtige Inspirationsquelle. In vielen ihrer Texte nimmt sie als vielschichtiger impliziter Kommentar zur Handlung eine zentrale Position ein. Kein Wunder, dass sich bis heute Opernkomponisten von der Musikalität des literarischen Œuvres dieser beiden Autoren anregen lassen. Doch auch im Werk des Gegenwartsautors Wolf Haas spielt die Tonkunst von Anfang an eine abgründige, mitunter eine offensichtliche Rolle …
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Inhalt
Arthur Schnitzler und die Musik Zur Einführung // Achim Aurnhammer und Dieter Martin
Schicksalsmacht Musik Arthur Schnitzlers Erzählung Das Schicksal des Freiherrn von Leisenbohg // Judith Kemp
Sonderwirtschaftszone Schnitzler Reigen-Vertonungen von Philippe Boesmans und Bernhard Lang – Ein Pressespiegel
Frau mit Dolch, Pierrette mit Schleier Arthur Schnitzler regte die Opernproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts an // Johannes Streicher
Das langsame Lied des Todes Musik in Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz // Jutta Frank
Musik und Gesang in Horváths Stücken // Susanne Schedtler
»Rosenkavalier, bestehend aus Haut und Knochen« HK Gruber und Michael Sturminger über ihre gemeinsame Arbeit an der Horváth-Oper Geschichten aus dem Wiener Wald im Gespräch mit Konstantin Hirschmann
Figaro und Don Juan Horváths eigensinnige Mozart-Rezeption // Nicole Streitler-Kastberger
Musik und Logik Musikalische Motive im Werk von Wolf Haas // Stefan Huber
»Alles – für – den – Hugo!« Wolf Haas und die Salzburger Festspiele im Krimi Silentium! // Heinz Rögl
Ultimatives Dunkel Morgen und Abend und dann Koma von Georg Friedrich Haas // Frieder Reininghaus


Extra
Wandel des Berufsbildes Dirk Kaftan im Gespräch mit Frieder Reininghaus


Neue Musik: Werkstattbericht
Staatsoperette Neu Vom TV-Musikfilm-Fragment zur Bühnenfassung // Michael Mautner


Fokus Wissenschaft
Auf den Spuren von Anton Rubinstein in Wien // Natalia Vlasova


Berichte
Wiener Festwochen
Marthalers Isoldes Abendbrot // Frieder Reininghaus
Beethovens Fidelio // Konstantin Hirschmann
Weinbergs Die Passagierin // David Wedenig
»Wehe den eiskalten Ungeheuern« – vier Konzerte // Lena Dražić

Großes Theater
Puccinis Turandot in Wien // Magdalena Pichler
Giordanos La cena delle beffe in Mailand und Casellas La donna serpente in Turin // Johannes Streicher
Grubers Geschichten aus dem Wiener Wald in Berlin // Katrin Gann
Eggerts Terra Nova in Linz, Langs Golem in Mannheim und Andriessens Theatre of the World in Amsterdam // Frieder Reininghaus

Aus Österreichs Hain und Flur
Brands Stormy Interlude in Salzburg // Jörn Florian Fuchs
Tage Neuer Musik Graz // Thomas Wozonig
Aspekte Salzburg // Philip Röggla
Bundessängerfest in Bruck a. d. Mur // Frieder Reininghaus

Kleines Format
Münchener Biennale // Monika Voithofer
Millers Roue, à rebours in Zürich // Rebekka Meyer
Wiener Concert-Verein // Walter Weidringer
Egon Wellesz-Abend im Radiokulturhaus // Luise Adler
Wiener Philharmoniker // Walter Weidringer
Bruckner Orchester Linz // Christian Heindl
Konferenz Gottfried von Einems Jesu Hochzeit


Das andere Lexikon
Capriccio // Stefan Schmidl

News
Nachlese vom Nachtreten

Zu guter Letzt
Kammerjäger // Frieder Reininghaus